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  • Jugendpflege 4.0 - digital und analog für Jugendliche da

    Bürgermeister loben interkommunale Zusammenarbeit

    „Unsere gemeinsam organisierte Jugendpflege ist eine Erfolgsgeschichte, die ständig weitergeschrieben wird“, zeigt sich Bürgermeisterin Herget-Umsonst erfreut. Gemeinsam mit ihren Kollegen Wilfried Mogk, Herbert Unger und Eike See tauschte sie sich kürzlich per Videokonferenz über den aktuellen Tätigkeitsbericht der fünf Mitarbeiter umfassenden Jugendpflege aus. „Ein weiteres Projekt der interkommunalen Zusammenarbeit der vier Kleeblatt-Kommunen, das funktioniert“, sagte Herbert Unger. „Wir können nicht nur ambulante Pflege, ein Abrechnungswesen und ein Wasser- und Abwassermanagement gemeinsam bestens meistern, sondern auch ein umfangreiches Angebot an unsere Kinder und Jugendliche richten“, so der Florstädter Rathauschef weiter. Auch Eike See, der mit seiner Kommune das jüngste Mitglied des Zusammenschlusses ist, hat diesen Schritt zur gemeinsamen Jugendarbeit nicht betreut. „Gerade die aufsuchende Jugendarbeit, die in Wölfersheim gestartet wurde und der gut angenommene Jugendtreff sind sehr gute Beispiele für die tolle Arbeit der Jugendpflege“, sagte See.
    Zu dem Angebot der Jugendpflege 4.0 zählen neben der Betreuung der Jugendclubs und der Organisation der Ferienspiele, weitere Tätigkeitfelder, wie Medienarbeit, Beratung, Jugendbegegnung und die Mitarbeit in Facharbeitskreises und Gremien.
     

    Das Team bilde sich regelmäßig fort und besetze auch aktuelle Themen, wie Selbstdarstellung im Internet, der richtige Umgang mit sozialen Medien und wie man politisch Haltung zeigen könne und zu einer toleranten und demokratischen Gesellschaft beitrage.  „Auch während der Corona-Pandemie hat unser Team nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern nach Möglichkeiten gesucht, um mit den Jugendlichen in Kontakt zu bleiben“, so Wilfried Mogk. Entstanden sei ein „digitaler Jugendraum“. Die Jugendpflege sei nun montags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr digital für alle Jugendlichen in den vier Kommunen da. „Kommt vorbei zum Quatschen, Zocken, Spaß haben“, lautet die Einladung an die Jugendlichen.  
    Das Team der Jugendpflege ist in diesen besonderen Zeiten außerdem unterstützend tätig beim Fahrdienst des Impf-Taxis und bei Bedarf durch Aushilfseinsätze in den Kindertagesstätten.  
     
    „Besonders freut es uns, dass die Jugendpflege auch die ältere Generation in den Blick nimmt – nicht nur bei der Unterstützung der städtischen Fahrten ins Impfzentrum, sondern auch bei ihrem jüngsten Projekt ‚Gemeinsam gegen Einsamkeit‘“, lobte Herget-Umsonst. Derzeit sei ein Video im Entstehen für die Seniorenheime in den vier Kommunen. Die Jugendlichen könnten sich mit ihrer Kreativität einbringen – eine Geschichte oder ein Gedicht vorlesen, einen schönen Ort filmen und beschreiben, woran man selbst Freude habe. Einsendungen seien noch bis zum 12. März möglich.

    Gespannt blicken die vier Rathauschefs auf die Ergebnisse, der kürzlich stattgefundenen Jugend-Befragung. Alle Jugendlichen im Alter von 13 bis 19 Jahren wurden aufgefordert, ihre Meinung zu äußern. Ziel war es, herauszufinden, was die Jugendlichen vor Ort gut finden, wo sie Verbesserungsbedarf sehen und was sie sich an Angeboten und Infrastruktur wünschen. „Genau dort wollen wir ansetzen und die Wünsche unserer jungen Generation in die Parlamente und Rathäuser unserer Kommunen tragen“, so die vier Bürgermeister. 
     
    Alle vier Bürgermeister sprachen die Hoffnung aus, dass bald wieder mehr Normalität in den Alltag der Jugendliche und der Jugendpflege einkehre und dass das bunte Ferienprogramm wieder aufgelegt werden könnte. „Wir sagen unsere Unterstützung bei der Umsetzung zu“. Auch erhoffe man sich, die Fortführung der mobilen Jugendräume, die im letzten Jahr gestartet wurden mit der Absicht, Jugendliche in ihren Stadtteilen mit einem Bus voller Spiel-, Bastel- und Sportmaterial zu besuchen. „Durch unsere interkommunale Zusammenarbeit haben wir einen größeren Pool an Jugendpflegern und ein vielfältiges Angebot für unsere Jugendliche geschaffen, das es regelmäßig mit ihnen weiterzuentwickeln gilt“, so Herget-Umsonst abschließend. 



    vlnr: Bürgermeister Eike See (Wölfersheim); Bürgermeister Wilfried Mogk (Echzell); Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst (Reichelsheim); Bürgermeister Herbert Unger (Florstadt)
    Bild: ©Stadt Reichelsheim – Herget-Umsonst



     


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